Willkommen bei Art zu leben

Auf meiner Seite finden sich Dinge aus Wolle, fein genähtes aus Stoff und filzgeschmiedete Werkstücke. Das Gestalten ist für mich eine Möglichkeit einen Seelenabdruck zu machen, das Innere be-greifbar zu machen. Wenn Sie wollen nehme ich Sie mit auf eine Reise durch meine Art zu leben. Alle Arbeiten werden auf Wusch für Sie individuell angefertigt. Preise bleiben auf meiner Seite bewusst außen vor. Auf diese Weise kann ein Werkstück wirken, steht im Raum, eine Zeit lang noch ohne Bewertung. Gerne schicke ich persönlich Preise und Konditionen per Mail zu. Jeden der meine Arbeiten gerne kommentieren möchte lade ich herzlich zu Facebook unter http://www.facebook.com/artzuleben ein. Dort finden Sie den Raum Ihre Gedanken einzubringen. Hier finden Sie mich bei Twitter www.twitter.com/artzuleben . Google+ ist noch im in arbeit. Wer Fragen, Wünsche, Anregungen oder andere Anliegen hat kann mir gerne mailen. Ich wünsche Ihnen inspirierende Momente auf meiner Seite.

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Sophia Wagner am 07. Dezember 2009 in Allgemein

Intensiv-Filzkurs. Filzschuhe selber machen

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Montagmorgen. 9:10h. In den letzten Tagen war ich um diese Uhrzeit schon in Gesellschaft von drei wunderbaren Frauen. Hinter uns liegt eine intensive Zeit.
Vor dem Kurs backte ich ein Brot, Kuchen, kochte damit wir Mittagessen haben können, pflückte Blumen. Wolle, Seife Wasser. Alles stand bereit und war fein hergerichtet als die Frauen am Freitagnachmittag bei mir eintrafen.
Ein echter kleiner Kulturaustausch; Schweiz, Israel, Bayern. Wieder war es gut dass eine von uns prima Englisch sprechen konnte. Gerade die Zwischentöne sind so schwer zu beschrieben wenn der Wortschatz nicht umfangreich genug ist. Es fällt mir schwer die Stimmung dieser gemeinsamen Zeit in Worte zu fassen. Ich denke ich versuch es mit einzelnen Worten. Frauenkraft, Zartheit, Kraft, Verständigung, Verbundenheit, Miteinander, Freude, Lachen… Diese gemeinsame Zeit ist jedes mal ein Geschenk für mich und ich bin so glücklich dass ich so interessante Frauen kennen lernen darf. Es ist eine andere Art sich kennen zu lernen wenn man gemeinsam arbeitet. Zu erleben wie die Frauen an ein Thema heran gehen, es bearbeiten und für sich umsetzen. Wie vorsichtig und behutsam die Berührungen auf dem Filz sind, wie ausdauernd gearbeitet wird. Fast immer ist es notwendig die Frauen an einem bestimmten Punkt zum entschlossenen und weniger zarten Zugreifen zu ermutigen, den Moment zu finden wo aus dem zarten Angehen ein entschlossenes Fordern wird. Die Balance aus Zartheit und Wagemut im Filz und für sich zu finden. So konzentriert arbeitend, im Austausch, in gegenseitiger Rücksichtnahme, einander wahrnehmend, offen und interessiert. Jede Frau in ihrer eigenen Art und Schönheit. Einzigartig!
Während die einzelnen Latexschichten auf der Schuhsohle trocknete probierten wir noch eine andere Technik des Filzens. Dabei entstanden noch ein paar Rosen.

Heute vermiss ich diese Runde, bin noch ganz im Geschehen der letzte Tage. Es hallen in mir noch die Stimmen, die Stimmung und ich bin sehr dankbar für all das. Vielen Dank, Ihr lieb gewonnenen Frauen da draußen, für diese außergewöhnlichen Tage!

Der nächste Kurs findet im August statt. Wer macht sich mit auf die Reise?

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Sophia Wagner am 21. Mai 2012 in Filzkurs, Intensiv-Filzkurse 2012

Federballjunge. Kuschekissen

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Der Stoff des Kissenrückens ist ein Stück Herrenhemd und hat nun eine neue Aufgabe bekommen. Wer erkennt sein Hemd wieder? Bitte melden…
Die wunderschöne neue Stickdatei erfreut mich sehr. Vielen Dank an Christine die meine Zeichnungen immer so schön digitalisiert und stickbar macht. Bekommen könnt Ihr die Stickdatei hoffentlich am Wochenende in unserem Stickdateien-Shop. Ich wünsch Euch ein schönes, vielleicht langes, Wochenende!
Ab Freitag findet mein Hauschuh-Filzkurs statt. Gerade fange ich an alles dafür vorzubereiten. Das Wetter soll schöner werden, wie gut. Vielleicht können wir doch auch draußen  arbeiten? Jetzt wo es nach Frühling duftet und tönt wäre das schon fein. Ich freu mich sehr und tauche nun wieder ab.
Der nächste Kurs, dann nur ein Tag, findet im August statt. Hier geht es zu den genauen Kursterminen. Das Thema im August wir wahrscheinlich “Seelennester” sein. Schalen, Nestern Gefäße und Höhlen. Alles wo sich etwas hineinkuscheln und behüten lässt.
Vielleicht wird es noch zusätzlich einen Wochenendkurs im Herbst rund um das Thema “Lichthüllen” geben. Vorbereitend auf die dunklen Monate wird an einem solchen Wochenende ein “Wohlfühllicht” entstehen.

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Sophia Wagner am 16. Mai 2012 in Gesticktes, Stickdateien

Tennisballjunge. Kissen zum kuscheln

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Doch schnell ein paar Bilder. Christine war fleißig auf unserem Stickdateien-Blog. Das hier ist der Freud vom Seifenblasenjungen. Unser Tennisbube. Ihn bekommt Ihr wahrscheinlich am Wochenende im Stickdateien-Shop.
Der Kissenrückenstoff ist aus einem alten Herrenhemd gemacht, ebenso das Hemdchen des kleinen Jungen. Ich finde diese Art von Recycling sehr fein! Ich bin gespannt welcher Ehemann sein Hemd wieder erkennt… vielen Dank an den werten Spender!

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Sophia Wagner am 16. Mai 2012 in Gesticktes, Stickdateien

Regenwürmchentürmchen

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Tausend fleiß’ge Regenwürmchen
bauen im Garten Krümmeltürmchen.
Regenwürmchen haben Kraft
Türmchen werden hoch geschafft.
Fleißig zieh’n sie durch die Erde
dass der Boden locker werde.
Sonne ist ihr größter Schrecken
vor ihr muss man sich verstecken.
Aber fällt der Regen nieder
kommen sie geschwinde wieder.
Nur wenn’s nass ist, bau’n sie Türmchen-
Tausend Regenwürmchentürmchen!

Tausend fleiß’ge Regenwürmchen bauen im Garten Krümmeltürmchen. Regenwürmchen haben Kraft Türmchen werden hoch geschafft. Fleißig zieh’n sie durch die Erde dass der Boden locker werde. Sonne ist ihr größter Schrecken vor ihr muss man sich verstecken. Aber fällt der Regen nieder kommen sie geschwinde wieder. Nur wenn’s nass ist, bau’n sie Türmchen- Tausend Regenwürmchentürmchen!

Mein Söhnchen hat vor langer Zeit mit diesem Sprüchlein ein Fingerspiel im Kindergarten gelernt. Damit wir uns stets an diese lieben Zeilen erinnern habe ich uns ein Regenwürmchentürmchen-Kissen gestickt und genäht. Eine Sonne ist mit goldenen und gelbem Garn bestickt, mit Wolle gefüllt und beweglich am Kissenrand befestigt. Der Stoff des Sonnenrades ist an den Rändern weit ausgefranzt- kitzelige Sonnenstrahlen für kleine Kindernasen. Ein glitzernder Regentropfen hängt ebenfalls an dem mit Dinkel gefüllten Kissenrand.
Den kleine Gärtner gibt es hier als Stickdatei.

Ich werde hier nun ein kleines Päuschen machen.  Täglich liegen mehr Dinge an als ich schaffen kann. So versuche ich jetzt ” Zeit einzusammeln”. Ich hätte so viel zu zeigen und zu erzählen! Doch schöne Fotos machen, Texte schreiben alles macht mir Spaß aber braucht seine Zeit, die ich momentan einfach anders einsetzen muss. Der letzte Monat fehlte mir an Arbeitszeit fast komplett. Meine Kinder waren ja so sehr krank. Wage erinnere ich mich daran wie ich vor nicht all zu langen Jahren selber für zwei Jahre schwer krank war und muss mich gelegentlich an der Nase packen, das Tempo drosseln. Entschleunigen. Damit es ja nicht mehr so weit kommt wie damals. Gerade bei Dingen die einem Spaß machen bemerkt man erst sehr spät dass auch die Summe aus all dem Schönen anstrengend sein kann und später, wenn keine Regenerationszeiten vorhanden sind,  sogar ungesund werden. Die Grenze im Leben ist immer das Zuviel. Und so bemüh ich mich jetzt nun ein gesundes Maß zu finden, gelegentlich mal Zeit zum gar nichts tun zu haben . Oh Gott… nein, nein! Das gesetzte Ziel sollte erreichbar bleiben. So peile ich fürs erste an meine Dinge wieder mit mehr Zeit und Ruhe tun zu können. Ein Frühstück vor 14h zu haben und Abends früher ins Bett zu kommen. Bis bald!

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Sophia Wagner am 11. Mai 2012 in Gesticktes, Stickdateien

Artikel über Art-zu-Leben.de in der LiebesLand Heft 3/2012

Hier findet ihr den Artikel von Anja Burkhard „Kissen zum Küssen“.
Erschienen in der LiebesLand 2012 Heft 3/2012.

Um den Artikel zu lesen einfach auf das Bild klicken.

Artikel LiebesLand Sophia Wagner art-zu-leben

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Sophia Wagner am 09. Mai 2012 in Veröffentlichungen

Wer durch mein Schlüsselloch kuckt

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sieht das hier auf meinem Tisch liegen. Es macht mir viel Vergnügen und ich kann es kaum erwarten bis es ganz fertig ist!
Trubelig geht es bei mir weiter und mein Mädchen scheint schon wieder Krank zu werden. Unglaublich, die Arme!
In den letzten Wochen ist, durch die anhaltenden Krankengeschichten, viel liegen geblieben. Die Freiheit das  Haus zu verlassen nutze ich (noch) um endlich ein paar Dinge zu erleben die Zuhause nicht möglich sind. Ich freu mich über diese kleine Freiheit, es ist so wunderbar Grün das draußen geworden! (Und wer weiß ob ich nicht gleich schon wieder krankes Hühnchen hüte?)
Ansonsten kann ich sagen dass ich redlich erschöpft bin und mit den vielen Aufgaben die alle gleichzeitig anliegen einigermaßen gefordert bin. Ungeplante Herausforderungen gab es zu bewältigen. Neuland will nun erkundet und erobert werden. Und wer Gewohntes über Bord wirf, sich erneuert, der kann sich dabei schon mal einige Schrammen und blaue Flecken holen. Egal! Selten ist der Schaden größer als der Nutzen!

Das hier macht mir

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Sophia Wagner am 09. Mai 2012 in Stickdateien

Froschkönig Märchenkette

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“Königstochter, jüngste,
mach mir auf,
weiß du nicht was gestern
du zu mir gesagt
bei dem kühlen Brunnenwasser?
Königstochter, jüngste,
mach mir auf.“

“Königstochter, jüngste, mach mir auf, weiß du nicht was gestern du zu mir gesagt bei dem kühlen Brunnenwasser? Königstochter, jüngste, mach mir auf.“
Auch meine ” Froschkönig-Märchenkette” macht sich in linnenem Kleid auf den Weg hinaus in die Welt.

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Sophia Wagner am 07. Mai 2012 in Filzschmuck

Dornröschen Märchenkette

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“In den alten Zeiten, wo das Wünschen noch geholfen hat, lebte Dornröschen…”
Die stimmungsvolle Märcheneinleitung ziert den aus altem Leinen genähten Schutzbeutel für die Dornröschen-Märchenkette. So wohl gekleidet entlasse ich sie nun in die Welt. Möge sie die Geschichte auch ohne Worte erzählen.
An einer solchen Kette arbeite ich etwa eine Woche; die Wolle wird farblich so kardiert wie ich es mir für das gewählte Thema wünsche. Anschließend werden die Filzkugeln fest und stabil nass gefilzt, die Rosen gefertigt. Jede Perle wird einzeln gestaltet und aufwändig per Hand bestickt bis sie am Ende zu einer Kette aufgezogen wird. Ein Leinenkleid bekommt eine Märchenkette auch von mir. Auch der Beutel wird noch gestaltet und sorgfältig bestickt; dieser schmückt, schützt und kann, mit ein paar Lavendelblüten und ätherischem Lavendelöl, dafür sorgen dass die Motten sich nicht an der Kette zu schaffen machen.
Schöne Sachen gibt es auch auf unserem Stickdateien-Blog zu sehen.

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Sophia Wagner am 04. Mai 2012 in Filzschmuck

Salz auf meiner Haut. Badebeutel

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In Zeiten wo das Nervensysthem  stark gefordert ist und überreizt kann ein Salzbad helfen. Dafür habe ich diesen Badebeutel aus Frottee und altem Leinen genäht und bestickt. Unbehandeltes, natürliches Salz kommt nun in den Badebeutel. Für ein Vollbad sollte 1kg Salz verwendet werden. Mir selber sind solche konzentrierten Bäder zu anstrengend. Ich reduziere die Menge des Salzes deutlich. Der Wert ist ein Durschschnittswert und muss, wie immer, auf die eigenen Bedürfnisse angepasst und erspürt werden. Ungeöffnet kommt dieser nun in die Badewanne. Soviel warmes Wasser zugeben bis der Beutel knapp bedeckt ist. Nach etwa einer halben Stunde hat sich das Salz aufgelöst. Erst danach wir die Wanne weiter mit Badewasser befüllt. Bitte keine chemischen Badezusätze hinzugeben! Die Badetemperatur sollte bei 37 Grad liegen. Das ist wichtig damit der Körper keine Energie für einen Temperaturausgleich aufwenden muss. Durch die Temperatur und die Salzkonzentration des Wassers kommen wir beim Baden in einen Zustand, der sich mit der vorgeburtlichen Phase eines Embryos im Fruchtwasser vergleichen lässt. Der Übergang von Körper und Wasser wird fließend. Solche Bäder können eine postive Wirkung auf ein überlastetes Nervensysthem haben und tun der Seele gut.  Die Badezeit beträgt 15-20 Minuten. Die Haut anschließend gründlich abduschen und nur abtupfen. Für warme Kleidung und Nachruhzeit sorgen. Begleitend sollte viel getrunken werden.  Das Baden entzieht dem Körper Wasser. Dieses muss ihm nachgereicht werden. Außerdem entgiftet der Körper leichter wenn er alles “rausspülen” kann.  Das Trinken kann als “innere Dusche” betrachtet werden. Dieses Bild hilft uns allen vielleicht, die wir wenig Durst verspüren, trotzdem ausreichend viel am Tag zu trinken. Solche Bäder sind auch für den Kreislauf anstrengend. Wer unter Herz-Kreislauf-Schwächen leidet sollte sein Salzbadvorhaben  mit seinem Arzt besprechen. Immer ist es sinnvoll wenn sich eine zweite Person in der Nähe aufhält. Zudem sollten solche medizinischen Bäder keinesfalls täglich angewendet werden!
Hat der Badebeutel seinen Dienst erfüllt kann er zu einem wohligen Waschlappen umfunktioniert werden. Dafür wird der Hotelverschluß auf die andere Seite gewendet und schon kann Frau und Mann ihn sich auf das Gesicht legen, sich sanft die Haut massieren. Der Beutel kann gewaschen werden und findet dann erneuten Einsatz als Badebeutel beim nächsten Solebad.

Gelegentlich sind aber auch Salz-Auflagen angenehm. Sie helfen überall da wo Wärme gut tut wie z. B. Muskelverspannungen. Dafür kann dieser Leinenbeutel mit Salz kurz im Backofen bei 50-60 Grad erwärmt werden und für 20 Minuten auf die schmerzhafte Stelle gelegt werden. KEINESFALLS sollte ein Salzbeutel in der Mikrowelle erhitzt werden!

Ein Körperpeeling mit einer Salz- Öl-Mischung ist eine gute Möglichkeit zum entgiften. Wer so eine Mischung selbst herstellen möchte sollte auf hochwertige Zutaten achten! Dafür werden 50 Gramm Salz und 45 Gramm feinstes Öl  (z.B. Maccadamiaöl, Hagebuttenkernöl, Mandelöl oder natürlich Olivenöl. Bitte auf Unverträglichkeiten achten) gemischt. Wer mag kann diese Mischung natürlich dezent z.B. mit Melisse, Rose oder Lavendelöl beduften. Nach dem Einreiben (die Mischung zwischedurch immer wieder aufrühren) sollte sich in ein großes Leinentuch, oder Badetuch, gehüllt werden und eine warme Decke darüber gebreitet werden. Das Peeling sollte für mindestens eine halbe Stunde einwirken können. Eine ruhige Atmosphäre und Zeit unterstützen den Prozess natürlich sehr! In dieser “Verpackung” entsteht eine angenehme Wärme, da die Zellen ihre Arbeit beginnen. Anschließend wird das Salz mit lauwarmen Wasser abgespült und die Haut nur abgetupft, anstatt zu reiben.

Ähnliches geschieht bei der Verwendung eines Salzhemdes. Dafür wird ein sauberes Baumwollhemd in einer etwa dreiprozentigen Sole (das sind etwa 30 Gramm Salz auf einem Liter Wasser) getaucht und feucht angezogen. Eingewickelt und warm zugedeckt sollte sich zum Ruhen ins Bett gelegt werden. Nach etwa einer halben Stunde beginnt der Körper zu schwitzen Nach ca. 60 Minuten wird das Salz abgeduscht und die Haut vorsichtig trocken getupft. Natürlich muss eine Behandlung unterbrochen werden wenn Unwohlsein aufkommt. Bitte immer achtsam mit sich sein! Unterstützend sollte Tee, z. B. Lindenblütentee, oder heißes Wasser getrunken werden.

Salzsocken helfen bei chronisch kalten Füßen. Dafür werden Baumwollsocken in eine drei bis fünf prozentige Salzlösung getaucht (das sind etwa 30-40 Gramm auf einen Liter Wasser). Die Socken werden gut ausgewunden, angezogen und mit einem trockenen Handtuch und Decken umwickelt. Nach der Behandlung werden die Füße abgespült und mit warmen Socken bedacht. Mindestens eine Stunde nachruhen!

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Sophia Wagner am 02. Mai 2012 in Art zu leben, Seelenpflege

Salz ist von den reinsten Eltern geboren, der Sonne und dem Meer. Pythagoras

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Das Salz ist in vielen Aspekten unseres Lebens zu finden; in der Literatur, Kultur, Phisosophie, Physik, Technik, Wissenschaft, Industrie, Medizin, Naturheilkunde und in der Spritualität.

Salz und Wasser kühlt. Nicht, wo Jungend fühlt; Ach! die Erde kühlt die Liebe nicht. Goethe

Wo kein Gott ist, da ist kein Salz und kein Halt! Keller, Der grüne Heinrich

Am Körper klein, am Geiste noch viel kleiner, schämst du des Salzes dich, drum schämt das Salz sich deiner. Lessing, Sinngedichte (Auf Johann von Döring)

Wozu hilft das Salz, wenn man nicht damit salzen soll? Lessing, Eine Duplik, 3. Widerspruch

Es gibt viele Zitate und Redewendungen rund um das Salz.

Das Salz findet sich in der Homöopatie als Natrium Chloratum – Natrium Muraticum. Natrium chloratum, das Kochsalz, ist für Menschen, die unter einem bereits lange anhaltenden Kummer leiden und die deswegen körperliche Beschwerden entwickelt haben. Diese Menschen sind sehr sensibel, nach innen gekehrt, sehr mitfühlend und hilfsbereit, loyal, aber auch launisch. Anwendung findet dieses Mittel unter anderem bei Angst und Herzrasen.
Wie eng Salz mit uns verbunden ist, kann man bereits auf der physischen Ebene erkennen, denn unser Blut weist einen Salzgehalt von 0,9%-1% auf. Das entspricht dem Salzgehalt der Weltmeere.

Doch nicht nur auf der grobstofflicher Ebene spielt das Salz eine Rolle.

In Resonanz sein bedeutet auch ohne Widerstand zu sein, mitzuschwingen ohne sich selbst anstrengen zu müssen. Diese Eigenschaft hat Salz, wenn es mit Wasser in Berührung kommt. Die so enstehende Sole leitet elektrischen Strom, ohne sich dabei selbst zu verändern. Ensteht durch den Fluss der Elektronen durch die Sole zu viel Wärme, verdunstet dadurch das Wasser und das Salz tritt als Kristall wieder zum Vorschein. Wir nennen das elektrisch leitende Salz „Sole“ und wir nennen die Sonne „Sol“. Dieser Name rührt vom antiken römischen Sonnengott „Sol indiges“ her, der eng verbunden mit der Mondgöttin „Luna“ verehrt wurde. Noch heute wird unser Sonnensystem als „Sol-System“ benannt. In Griechenland wurden die beiden „Helios“ und „Selene“ genannt. In beiden stecken unsere Elementenamen: „Helium“ und „Selen“. Helium ist das 2te Element, dass im Kosmos nach Wasserstoff entstanden ist und Selen das 34igste. Wasserstoff und Helium sind die Hauptbrennstoffe unserer Sonne und Selen wird in Photozellen zur Messung von Lichtquanten oder in der Photovoltaic zur Stromerzeugung durch Licht eingesetzt.
Aber nicht nur der Elementnamen „Selen“ ist von Bedeutung. Es ist das gleiche Wort, das wir für den spirituellen Teil unserer selbst verwenden: die „Seele“. So wie das Salz hauptsächlich aus den Elementen Natrium und Chlor besteht und doch eine ganz eigene Wesenheit besitzt, so bewahrheitet sich hier das Bildwort Jesu “ Ihr seid das Salz der Erde”  (Matthäus 5,13) denn der Mensch besteht aus einem grobstofflichen Anteil und einem Bewusstsein. Beide Teile sind so miteinander verbunden, dass keines ohne das andere bestimmt werden kann. Würde man es trennen, könnte die Wesenheit Mensch nicht weiter existieren.
Das Thema ist unglaublich weit gefächert und könnte unendlich vertieft werden.

Vielen Dank an dieser Stelle an PD Dr. Stamatios Gerogiorgakis, Universität Erfurt, meinem lieben Freund, der mir immerzu behilflich ist bei meiner Forschung und  meinen vielen Fragen. Und ich danke “Joan” aus einem Forum. Sie konnte ich nicht auftreiben. Ihr ausführlicher Text über das Salz hat mir sehr geholfen.

Salz und Wasser kühlt
Nicht, wo Jungend fühlt;
Ach! die Erde kühlt die Liebe nicht.
Goethe, Gedichte: Ausgabe letzter Hand 1827)

Hier gibt es unglaublich viele Salze zu kaufen. Mich hat das dunkle Hawaiianische Salz sehr angesprochen. Ist das nicht wundervoll sich auf diese Weise ein Stück unserer Welt auf der Zunge zergehen lassen zu können, die Qualität dieser Gegend aufzunehmen und in Resonaz zu treten? So weit weg und doch auch ein Teil von uns.

In vielen Ländern ist es Tradition, dass ein frisch getrautes Paar sich ein mit Salz bestreutes Brot teilt, um seine Verbundenheit in guten und in schlechten Zeiten zu bezeugen. Bei uns sind Brot und Salz als Gastgeschenk nach dem Einzug in eine neues Zuhause als guter Wunsch für das Wohlergehen zu verstehen. Um Salz zu verschenken entstand dieser bestickte Beutel aus altem Leinen. Angeregt durch Frau Naturkinder schnitzte ich einen Salzlöffel aus Isartereibholz. Mit ihm kann nun das zartrosane Himalayasalz in die Speisen gelangen.

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Sophia Wagner am 29. April 2012 in Allgemein, Art zu leben

Salz, Feur de sel, Sal, Hal

Das Salz gehört zu den bedeutendsten Gewürzen unserer Erde und war einst so wertvoll wie Gold. Es verlieh den Menschen Macht und Reichtum. Homer nannte es die göttliche Substanz. Im Christentum wird das Salz nicht nur mit Langlebigkeit und Dauer, sondern durch Übertragung auch mit Wahrheit und Weisheit in Zusammenhang gebracht. So teilt die katholische Kirche nicht nur geweihtes Wasser aus, sondern auch geweihtes Salz “das „Sal Sapientia“ als „Salz der Weisheit. In unserem süddeutschen Gebiet waren es in grauer Vorzeit einst die hier wohnhaften Kelten, die damals bereits Salz abbauten und damit handelten.
Salz hat die Fähigkeit zu ordnen, zu lösen und zu reinigen. Ich habe dieses Thema in Stoff eingearbeitet. Schon bald gibt es mehr zu sehen.

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Das Salz gehört zu den bedeutendsten Gewürzen unserer Erde und war einst so wertvoll wie Gold. Es verlieh den Menschen Macht und Reichtum. Homer nannte es die göttliche Substanz. Im Christentum wird das Salz nicht nur mit Langlebigkeit und Dauer, sondern durch Übertragung auch mit Wahrheit und Weisheit in Zusammenhang gebracht. So teilt die katholische Kirche nicht nur geweihtes Wasser aus, sondern auch geweihtes Salz “das „Sal Sapientia“ als „Salz der Weisheit. In unserem süddeutschen Gebiet waren es in grauer Vorzeit einst die hier wohnhaften Kelten, die damals bereits Salz abbauten und damit handelten.

Salz hat die Fähigkeit zu ordnen, zu lösen und zu reinigen. Ich habe dieses Thema in Stoff eingearbeitet. Schon bald gibt es mehr zu sehen.

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Sophia Wagner am 27. April 2012 in Seelenpflege

Filz-Leiberl. Trachtenmieder

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In den letzten Tagen wurde in meiner Werkstatt auf zwei Ebenen gearbeitet. Meine Tochter hatte es sich, mit Tisch, Fellchen, Lichtlein und Malsachen, unter meinem Tisch gemütlich gemacht. Ganz nah dabei, mittendrin. So wie Kind es meist braucht wenn es nicht gesund ist.

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Lange schon möchte ich Kleidung filzen. Bisher hatte ich mich nicht darangewagt. Jetzt habe ich mich an einem Trachtenmieder versucht. Die Isarknöpfe habe ich bereits gezeigt und jetzt haben sie ihren Bestimmungsort gefunden. Einen grauen Rand wollte ich gerne außen herum haben. Das helle Erbsengrün sollte in die graue Gotlandwolle sinken und nur hervorblitzen. Alles in allem bin ich für das erste Mieder aus Filz ganz zufrieden. Die Träger könnten etwas mehr nach Außen gehen, der Ausschnitt etwas weiter sein. Aber das kenne ich vom Schneidern auch. Es hilft wenn ein Teil fertig ist. Daran kann man dann wunderbar sehen was bei dem Folgemodell noch besser wäre. Unglaublich wie warm ein solches Mieder aus Filz ist!
In ein paar Wochen geh ich zu einem Flzkurs von Heidi Greb. Sie ist der Profi und ich werde mir gut ansehen und gut hinfühlen wie sie zu Werke geht. Ich freu mich sehr auf diese Tage.
Auch freue ich mich auf die Frauen die schon bald zu mir zum Hausschuh-Filzkurs kommen! Es ist nicht mehr lange hin und ich überlege schon wie ich meine Filzfrauen leiblich versorgen werde. Das ist für Frauen doch immer auch etwas besonderes; einmal nicht kochen müssen sondern selber rundherum versorgt werden.
Der Kurs ist bereits voll! Aber der nächste kommt bestimmt -im August. Das Thema für den Augustkurs ist noch offen. Ich überlege noch. Wer also spezielle Wünsche hat kann mir diese gerne schreiben.

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Sophia Wagner am 25. April 2012 in Filzmantel

Gartenlust. Der kleinen Gärtner, die kleine Gärtnerin

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Das sind sie die kleinen Gärtner, die kleinen Gärtnerinnen. Wer gerne los sticken möchte muss sich nur noch ganz kurz gedulden. Vielleicht schon morgen sind die neuen Stickdateien in unserem Stickdateien-Shop zu haben. Christine hat auf dem Stickdateien-Blog schon Gärtner gezeigt. Es ist immer wieder toll zu sehen wie unterschiedlich diese Stickdateien gestaltet werden können.
Eine neue Woche startet und ich hüte noch ein paar wenige Windpocken die noch nicht aufgegeben haben. Aber es ist absehbar! Da bin ich wirklich froh denn schön langsam fällt uns hier die Decke auf den Kopf. Vier Wochen Zuhause am Stück mit wenigen überschaubaren “Einkaufausflügen” ist wirklich nicht sehr abwechslungsreich. Euch wünsche ich eine gute Woche!

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Sophia Wagner am 23. April 2012 in Stickdateien

“Mein Garten” Stickdateienserie

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Der Zaun macht bei mir den Auftakt zur Stickdateien-Serie rund um den Garten. Kleine Kinderschürzen, aber auch Schürzen für große Gartenfreunde, Gartenbücher, Tischwäsche für den Garten, Gummistiefelgamaschen Kissen für die Gartenbank und vieles mehr können nun mit diesen Motiven aufgehübscht werden.  Schon bald gibt es die “Mein Garten” Serie in unserem Stickdateien-Shop. Mehr Einblicke vom kleinen Gärtner bekommt ihr auf unserem Stickdateien-Blog. Christine ist fleißig und übernimmt das Probesticken und Posten. Ich bin immer noch im Bann der Windpocken und damit nur eingeschränkt verfügbar.
Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende. Vielleicht schon im Garten alles hübsch machen für wärmere Zeiten?

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Sophia Wagner am 21. April 2012 in Stickdateien

Mutter und Kind Goldläppchenset. Ein wenig “Pflaster” für die Seele

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Es ist so schön dass Euch die kleinen Kindergoldläppchen so gut gefallen! Einige von Euch wünschten sich nun ein Set für Mutter und Kind. Ich habe die Form vom großen Läppchen etwas verändert. Hintergrund z den Salbenwickeln gibt es hier.
“Wenn es der Mutter gut geht geht es auch dem Kind gut. Oder eben auch umgekehrt. “War zuerst das Huhn oder das Ei da?” Mich hat es, als meine Kinder sehr klein waren und unleidlich, sehr getroffen wenn solche Sprüche kamen. Ich fand es schwierig in empfindlichen Momenten sowas zu hören. Natürlich ist es naheliegend dass, wenn es der Mutter nicht gut geht, es dem Kindlein auch nicht gut geht. Dann bedingt eines das andere. Aber ist das immer so? Fühlen sich nicht Mütter auch oft erschöpft, müde und traurig weil manche Zeiten einfach strapaziös sind?
Alleine das Bewerten wollen wer die Ursache ist an so mühsamen Zeiten finde ich problematisch. Was sollen solche Bemerkungen in angespannten Momenten Gutes bewirken? In solchen Zeiten reicht zu erkennen dass Mutter und Kind liebevolle Zuwendung brauchen können, Hilfe gut tun würde. Und nachdem die innere Verbindung von Eltern und Kind sehr intensiv ist ist es zu vermuten dass die “Launen” einander bedingen. Mit einem Goldläppchenset für Mutter und Kind, natürlich auch Vater und Kind, werden beide umhüllt und erleben Trost.
Nach den Gründen und Ursachen von Unruhe o.ä. kann besser geforscht werden wenn der Schuh nicht mehr so akut drückt. Habt wohlige, umhüllende Stunden!

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Sophia Wagner am 19. April 2012 in Goldläppchen. Salbenläppchen

Von Arbeit und Freundschaft

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Christine erlebt via Telefon beinah täglich mit wie es hier bei mir in der Familie zugeht. In den letzten Wochen kam es wirklich dick, von allen Seiten. Richtig schlimm wurde es als erst mein Sohn und dann meine Tochter an Windpocken erkrankten. Hintereinander, das hat auch seine Vorteile. Das da oben war noch das Anfangsstadium. Es kam noch wesentlich schlimmer. Ums Auge, der ganze Mund voll, beide Hände übersät… Schlaflose Nächte, Dauerweinen und Wimmern. Gestern  hat unsere Homöopatin das passende Mittel gefunden und siehe da, es ist immer wieder ein kleines Wunder, fast schlagartig hat sich das Kindlein entspannt und konnte erstmals nach zwei Tagen und Nächten schlafen. Bis gerade eben um 10h hat sie nachgeholt und Kraft getankt. Das schlimmste schein vorüber. Jetzt heißt es “nur noch Geduld haben”.
Vor ein paar Minuten klingelte es an der Türe und da stand eine Frau mit Blumen im Arm. Von Christine wie sich herausstellte. Was als Arbeitspartnerschaft begann ist längst eine Freundschaft geworden.
Vielen Dank liebe Christine für diese blumige Freude, aber noch viel mehr für Deine Freundschaft. Es ist schön dass es Dich gibt!

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Sophia Wagner am 18. April 2012 in Allgemein

Ein Blick in die Vergangenheit

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Kuckt mal was ich beim Aufräumen gefunden habe. Ein Ausdruck aus der Zeit wo ich noch als Grafik-Designerin gearbeitet habe. Das ist nur 10 Jahre her aber gefühlt ein ganzes Leben. Das grafische Handwerkszeug hilft mir täglich. Als Grundlage für meine heutige Tätigkeit ist der Wissensfundus ein wahrer Schatz. In diesem Bereich heute wieder zu arbeiten könnte ich mir aber gar nicht mehr vorstellen!
Wichtiger als mein Studium an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg waren aber all die vielen Jahre die ich in dem Künstlerhaushalt meiner Eltern verbracht habe. Das Leben in einer solchen Familie, wo beide Eltern in künstlerischen Berufen tätig sind ist prägend. Andere Künstler gingen bei uns ein und aus. Für mich war das ständige Erleben, die Gespräche von und mit und über Kunst etwas sehr alltägliches. In diesen Jahren glaubte ich es sei normal dass sich alle bei einem Tee am Nachmittag Gedanken über bildende Ausdrucksformen und technische Umsetzung derer unterhalten. Erst in meinem Studium bemerkte ich dass dieses natürliche Angebot keineswegs alltäglich ist, der Zugang zu diesem Wissen nicht jedermann, der sich dafür interessiert, zur Verfügung steht. Ich teilte die Euphorie meiner Mitstudenten oft nicht,  fand zu dem Angebot an der Akademie eigentlich keinen rechten Zugang. Ich empfand das alles plötzlich so konstruiert, so gewollt. Natürlich erkannte ich die Notwendigkeit ein Studium zu organisieren. Doch gefühlsmäßig war ich plötzlich blockierte und aus dem natürlichen Erleben gerissen. Ab diesem Zeitpunkt wunderte ich mich oft was in dieser Welt alles Kunst sein soll. Spätestens zu diesem Zeitpunkt distanzierte ich mich fast von diesem Begriff, zu oft wird er verwendet, für fast alles. Das befremdet mich bis heute. Für mich können Arbeiten sehr sehr wichtig sein, ohne das ich dafür das Wort Kunst benutzen muss. Die Auseinandersetzung mit Kunst und dem Schöpferischen, dem Ausdrücken von Gedanken und Gefühlen erlebte ich in meiner Kindheit als etwas so normales wie die Luft zum atmen. Und so soll es für mich sein. Jetzt erleben meine Kinder diese tägliche Auseinandersetzung, sind mittendrin im Prozess des Gestaltens. Nicht ein Projekt, nicht eine bestimmte Arbeit, wir sind mitten drin in der Kunst. Wir alle.

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Sophia Wagner am 17. April 2012 in Allgemein

Isarknöpfe oder ein Stück mehr kleiderwerdende Natur.

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Gestern bin ich für eine Stunde an die Isar gegangen. Da gibt es einen Platz der mir gut gefällt. Dort finde ich Isarknöpfe. Ganz flache Steine. Ich mag die Türme die aus ihnen gebaut werden können. Wieder ein bisschen Zen für den Bürotisch? Am liebsten habe ich es wenn Dinge so in mein Leben eingebunden sind dass sie tägliche Begleiter sind. Dabei, angewärmt vom Leben. So entstehen aus den flachen Steinen Isarknöpfe. Das Stückchen Filz ist ein Musterstück für das Kleidungsstück über das ich mir seit Nächten in meinen Träumen Gedanken mache. Nun überlege ich ob ich den Kurs bei Heidi Greb abwarte? Oder soll ich doch schon einen Versuch alleine machen? Geduld bis zum Kurs, oder doch ein bisschen Abenteuer? Ich entscheide ich mich wahrscheinlich für einen abenteuerlichen Ausflug mit meinen Händen, meine inneren Weiten. Äußerlich hüte ich nun neue Windpocken. Marie bekommt stündlich weitere rote Flecken. Ihre eine, vermeindliche Windpocke von vor zwei Wochen war wohl keine. Zu früh gefreut! Hoffentlich kommt es nicht so dicke wie bei meinem Buben.  Manchmal gibt es kleine “Kümmerpausen”. Dann geh ich innerlich auf Reisen.

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Sophia Wagner am 15. April 2012 in Art zu leben

Filzstulpen

Glasstulpenrot

Meine Freundin, die Rot mag, hatte Geburtstag. Sie hatte ich schon an Weihnachten angesteckt alles aus Pokalgläsern zu trinken. Nun bekam sie ein weiteres Filzstulpenset für ihre Gläser. Rot kommt in meinem Leben nicht mal recht als Randerscheinung zur Geltung. Orange dagegen hatte mal sehr viel Raum, vor allem bekleidungstechnisch. Mir machte es Spaß zweifarbig in rot und orangenen Tönen zu nähen. In meinem Arbeitszimmer empfand ich diese Farbe allerdings als befremdlich. Rot ist mir definitiv zu laut.
Noch immer sitzen wir Zuhause und hüten Windpocken. Allerdings scheinen auch die letzten nun aufzugeben. Ich bin müde vom vielen Pflegen, spielen, umsorgen. Mein Söhnchen dagegen kommt zu meiner Freude wieder zu Kräften und hopste hier mitsamt der großen Schwerster durch das Haus. Kräftemäßig passen wir gerade nicht recht zusammen.

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Sophia Wagner am 13. April 2012 in Accessoires

Mädchen mit Vogel Stickdatei

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Die neue Mädchen mit Vogel Stickdatei ist schon im Stickdateien-Shop zu haben. Ich habe ein Kissen damit bestickt. Blau in Blau mit Leinen. Das naturfarbene, dunklere Leinen habe ich mit einem Zierstich bestickt. Es ist sehr zeitintensiv, aber das Ergebnis loht sich und ich mag es wie zart der Stoff durchwirkt ist. Durch die gestickten kleinen Blättchen bekommt das dunkle Leinen etwas dezent elegantes. Ich mag das sehr. Damit das Stickmotiv dreidimensionaler wird habe ich das Vöglein als Anhänger am Kissen befestigt. Manchmal ruht es sich aus und liegt auf dem mit Dinkel gefülltem Kissen.
Endlich, nach einer Woche geht es meinem Bübchen etwas besser. Wir alle können Nachts wieder schlafen. Leider ist nun auch schon die erste, so ersehnte, Ferienwoche schon vorbei. Noch immer können Jona und ich das Haus nicht verlassen. So hüten wir es eben weiter un sitzen die Miete ab. Aber ich versuche jetzt doch ein wenig Urlaubsstimmung zu zaubern, soweit es eben geht, und so bleiben die Restferien alle eintreffenden Emails unbeantwortet und müssen warten. Die Werkstatt werde ich nur rein privat betreten. Darauf freue ich mich weil ich schon lange keine Zeit mehr hatte einfach zu machen wonach mir der Sinn steht. Ruhen wir uns alle ein wenig aus. Die nächste Woche mit all ihren Pflichten, Aufgaben und Anforderungen kommt bestimmt!

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Sophia Wagner am 09. April 2012 in Stickdateien