
Lange schon wollte ich etwas aus Olivenholz probieren. Erst hatte ich wieder das Problem keine Bandsäge greifbar zu haben. Dann hielten mich viele andere Dinge ab und das zugeschnittenen Holz lag geduldig auf unserem Esstisch. Immer schön im Weg rum, zwischen anderen derartigen Projektchen um mich täglich daran zu erinnern. Wenn uns dann all diese Kleinteile fast daran hindern gemeinsam am Tisch zu essen steigt der Aufforderungscharakter sich endlich diesen Dingen anzunehmen und sie fertig zu stellen. Würde ich sie ins Regal wegräumen ist die Chance auf zeitnahe Fertigstellung gering. Meine Familie ist großzügig mit mir und trägt diesen Umgang mit Fassung. Schimpfe ich aber über den vollen Tisch dann trauen sie sich auch mich deutlich! darauf hinzuweisen dass der ganze Pröttel schließlich der meine sei… kreative Haushalte können schon mal anstrengend sein.
Sophia Wagner am 30. November 2011 in Art zu leben


Meine neuen Stulpen können im Schuh oder auch drüber wie Gamaschen getragen werden. Sie sind nach einem E-book von andrella aus Trachtenwolle gestrickt.
Hier scheint die Sonne und es ist eine Freude. Der Herbst ist die Zeit wo sich die Natur von allem trennt was nicht mehr benötigt wird, sich reduziert auf das Wesentliche, die Kräfte im Kern sammelt. In diesem Loslassen liegt etwas sehr beruhigendes wie ich finde. Wenn es Zeit ist darf der neue sich verschenkende Zyklus beginnen. Immer und immer wieder erleben wir so den Lauf der Dinge. Wie oft ist uns die Fülle an Angeboten und Pflichten, die vielen Anforderungen und Erwartungen “da draußen” zuviel. Diese Zeit läd uns ein sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und begleiten diese Bewegung. Lassen wir uns nun darauf ein oder lenkt uns das ganze Trieben im Außen auch ab von der Beschäftigung mit uns selbst und dem was da tief drinnen in uns zu finden ist? Ich mag diese Zeit!
Sophia Wagner am 29. November 2011 in Accessoires



Maria, die heilige Mutter Gottes beschäftigt uns in diesen Tagen, singend , erzählend, und als erlebten Reigen im Kindergarten. Aber auch weil ich Lust hatte die entgiftenden Eigenschaften der Mariendistel für mich zu erforschen.
Die Legende erzählt, dass Maria ihr Jesuskind einst auf der Flucht vor Herodes auf einem Stein direkt neben einer Distel stillte. Ein paar Tropfen der heiligen Muttermilch fielen auf ein Distelblatt. Zu Ehren dieser besonderen Begegnung beschloss die Distel die Maserung der herunter laufenden Muttermilch in ihren Blättern fest zu halten. So erinnert sie bis heute an dieses Ereignis und die Menschen gaben ihr den Namen Mariendistel. Mich hat dieser Gedanke sehr berührt und so zeichnete ich die Pflanze und begann sie auf 100 jähriges Leinen zu sticken.
Die Idee Mariendisteltee als Leberwickel zu nutzen habe ich mir ausgedacht und probiere damit. Immer ist es sinnvoll ein solches Vorhaben mit einem Fachmann abzuklären, wer sich also angeregt fühlt sollte das unbedingt tun!
Die Farben des Wickels sind in Anlehnung an den ganzen Lebenszyklus der Mariendisten gewählt; Grün und Lila für die Blütezeit aber auch den Samenstand der von grünlich bis Braun reichen kann, das Silbrigraubraun und das Beige für das schöne Vergehen dieser Pflanze. Im Inneren ist ein saugstarker Kern eingearbeite damit die Flüssigkeit da bleibt wo sie sein soll. Und weil jetzt keiner Zuhause ist werde ich den Wickel gleich anlegen und mit in meine Meditation nehmen. Eine schöne Zusammenfassung zur Mariendistel gibts hier.
Sophia Wagner am 28. November 2011 in Goldläppchen. Salbenläppchen


geht es auf Weihnachten zu. Ich bin eigentlich gefühlt noch Mitten im Oktober auch wenn sich mir die unglaubliche Dunkelheit am Nachmittag aufdrängt und ich ziemlich irritiert bin. Morgen ist Adventsmarkt an unserer Schule und so habe ich den Jahreszeitentisch umgestalten und für die nun anstehende Zeit fein gemacht. Vielleicht kommt nun auch bei mir die vorweihnachtliche Stimmung an?
Sophia Wagner am 25. November 2011 in Allgemein

In den letzten Tagen habe ich immer wieder Springseile aus Filz gefilzt. Sie sind zweifarbig, sehr fest gefilzt und 2,40 m lang. Ab jetzt kann im Betreuungshaus unserer Schule wieder fleißig gesprungen werden. In den ersten Klassen werden, im Rechenunterricht, die Reihen mit dem Seilhüpfen geübt. Im Rhythmus des Springens eins 2 drei 4 fünf 6 u.s.w. prägt sich das zu lernende spielerisch ein und wird anders verarbeitet als wenn nur der Kopf benutzt wird. (Und ich habe wieder in paar Punkte für den Waldihimmel gesammelt. Ein bisschen Spaß muss schon mal sein.)
Sophia Wagner am 24. November 2011 in Art zu leben



Da ich meine Hausschuhe den Großteil des Tages trage brauche ich immer mal wieder neue. Dieses mal gab es auch neue Einlagen dazu. Durch diese ist der Filzschuh stabiler und ähnelt einem Ha flinger Schuh. Durch die isolierende Sohle ist der Fuß extra warm. Solche Schuhe ohne Einlegesohlen und ohne Socken zu tragen ist ein Genuß. Nur leider machen das meine Füße nicht stundenlang mit. So fing das damals mit dem Schuhe filzen an. Ich wollte auch mal warme Füße haben UND noch gut stehen (für die Omariemenschuhe wo man Einlagen rein legen kann bin ich zu jung!). Heute will ich keinen Tag mehr ohne sein.
Sophia Wagner am 23. November 2011 in Filzhausschuhe


Meine großen Filzkiesel habe ich in das Reich der Kristalle München gebracht. Dort können wundervolle Edelsteine und Steine, im Museum betrachtet werden. Es ist die staatliche naturwissenschaftliche Sammlung Bayerns die dort in wechselnden Ausstellungen gezeigt wird. Das Paradestück, der König-Ludwig-Diamant, kann bestaunt werden. Fluoreszierende Steine beeindrucken Groß und klein. Dort im Museum startet am 08.12.2011 um 19h eine Ausstellung “Mein Freund der Kieselstein”. Dazwischen werden meine Steine liegen! Eine schönere Einladung als diese kurze Handnotiz reich ich noch nach sobald ich sie bekommen.
Sophia Wagner am 22. November 2011 in Allgemein


Da hat jemand das Handarbeiten für sich entdeckt; Stricken und Häkeln. Und damit auch beim Kindersport alles griffbereit dabei ist wurde ein großer Handarbeitsbeutel benötigt. Längst im Gebrauch erfreut er sich reger Beliebtheit, wie mir zu Ohren kam.
Sophia Wagner am 21. November 2011 in Accessoires



Ich mag wie sich die kleine Rose in die große schmiegt! Diese große Filzrose stand Model für die Rose die dann im Filzkurs entstanden ist.
Es geht in großen Schritten auf Weihnachten zu. Hier entstehen viele Dinge, werden schön verpackt, machen sich auf die Reise. Wenn ich es schaffe noch schnell ein Foto zu machen landet dieses in dem Ordner der ungezeigten Dinge. Mal sehen wann ich dann zu diesem Ordner durchdringe. Wer noch Wünsche für das anstehende Weihnachtsfest hat sollte nicht mehr lange zögern. Schon bald klappe ich mein Auftragsbuch für dieses Jahr zu.
Sophia Wagner am 20. November 2011 in Filzobjekte

Es ist ein Schwamm. Und weil meine Freundin Anu eine Massageblume zum Filzen benutzt (wie das klingt!!!!! Kennt ihr die Teile die aussehen wie ein zusammengeknülltes Netz? Es gibt sie vielfarbig im Drogeriemarkt zum Duschen/für die Badewanne.) habe ich diesen schaurigschönen Schwamm kurzerhand gekauft und nun benutze ich ihn bei Filzdingen wo ich nur ganz ganz wenig Wasser brauche. Und weil ich einen so schönen Vorschlag bekommen habe es könne eine Anemone sein hat nun das schaurigschöne Teil einen Namen bekommen. Danke liebe Silke!
Sophia Wagner am 19. November 2011 in Allgemein
Hat jemand eine Idee was das sein könnte?
Sophia Wagner am 18. November 2011 in Allgemein

Schon lange gibt es nun die Brüderchen und Schwesterchen Stickdatei. Ich habe ganz vergessen sie zu zeigen. Ihr bekommt das Stickmotiv bei Lieblingstante.
Gestern drängte sich mir förmlich der Staub auf meiner Nähmaschine auf. Als ich mit dem Finger darüber fuhr war ich ein wenig erschüttert. Heute, trotz des traumhaften Sonnenwetters, werde ich mich diesem Missstand annehmen und für saubere Verhältnisse sorgen.
Sophia Wagner am 17. November 2011 in Stickdateien
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Diese Märchen-Stickdatei, wieder eine Zusammenarbeit von Lieblingstante und mir, bekommt Ihr bei Christine.
Ich habe einen schönen Beitrag “Von Pflanzen und Menschen“angeschaut, einfach mal so. Pause auf dem Sofa. Beitrag schauen vor 20h. Seltenst komm ich auf so eine Idee. Kuckt doch mal, mir hat er gut gefallen.
Sophia Wagner am 16. November 2011 in Stickdateien






Weil der Tisch noch im Wohnzimmer steht habe ich ihn kurzerhand noch um eine Tischplatte vergrößert. Nun kann endlich mein Filzmond enstehen welcher schon im Sommer gefilzt werden wollte. Weil bis dahin kein Tisch groß genug war (wo Wasserspiele keinen Schaden anrichten) wurde dieses Projekt bisher vertagt. Jetzt ist der rechte Moment denn schon bald verschwindet der Tisch wieder bis zum nächsten Kurs. Der Mond hängt nun provisorisch, noch, weil ich teste wie sich der Filz verhält. Micha, ein befreundeter Ingenieur traut der Filzstabilität nicht. Er vertraue der Schwerkraft. Na, jetzt schauen wir mal. Spannend ist das Ganze schon weil ich nun bei der Größe glaub ich an das maximal mögliche gegangen bin. Noch ein wenig größer und das Material ist zu schwer um noch, ohne innere Hilfe, in runder Form zu bleiben. Mal sehen was daraus wird.
Hier stapeln sich die Bilder von all dem was ich Euch eigentlich längst zeigen wollte. Aus Zeitmangel verschiebt sich nun alles, gerät ein wenig durcheinander.
Sophia Wagner am 14. November 2011 in Filzobjekte

Der Tisch wurde fein gemacht für einen Kurs. 4 Tage intensives Filzen stand auf dem Programm. Die letzten Rosen wurden geschnitten, eine Kerze fand auch Platz.

Hier waren wir schon mitten im Tun.

Schuhe standen ganz oben auf dem Wunschzettel.


Sehr ordentlich und gewissenhaft arbeitet “meine” Filzarchitektin… quatsch Filmarchitektin mein ich natürlich. Aber der Schreibfehler bleibt, schon wieder ein neues schönes Wort gefunden.


Weil meine Schülerin immer fleißig noch am Abend Wolle auslegte konnten weitere Arbeiten in unseren gemeinsamen Stunden gefertigt werden.

Eine große Filztasche

und diese wunderbare große Rosen. Es waren harmonische und produktive Stunden. Es hat mir viel Freude gemacht. Ich denke nach diesen Tagen hat meine Schülerin eine fundierte Grundlage um Zuhause weiter zu forschen, zu experimentieren und mit Wolle zu gestalten.
Mein Sohn hat heute Nacht hohes Fieber bekommen. Sehr unruhig und kurz war meine Nacht und nun bin ich ziemlich müde. Mein Glühwürmchen begleitend verbringe ich viel Zeit, wenn er nicht schläft, auf dem Sofa.
Gestern schon hatte ich ein großes Filzteil angefangen. Wie gut dass ich gut voran gekommen bin. Heute, beim herausholen des Sonntagsbraten habe ich mich dermaßen am Daumen verbrannt dass nun eine Filz-Zwangspause eingelegt werden muss weil mir jetzt das heiße Wasser an dieser Hand richtig weh tut. Nun greif ich den Impuls auf und überleg mir eines der vielen vielen anderen Dinge zu tun die ich schon immer mal tun wollte. Die anderen versprochenen Filzereien müssen ein paar Tage warten. Ich wünsch Euch morgen einen guten Wochenstart.
Sophia Wagner am 13. November 2011 in Intensiv-Filzkurse 2012


Bisher gab es das Aurumläppchen auch als Kindergoldläppchen, Argentumläppchen, Cuprumsalbenäppchen, Plumbumsalbenäppchen und das Stannumsalbenläppchen. Sie alle werden für Salbenwickel, wie sie in der Rhythmischen Massage verwendet werden, genutzt. Nun erweitert sich die Serie der pflegenden und umhüllenden Dinge um diese gestrickten Fieberläppchen. Wenn meine Kinder lange hohes Fieber haben dann mach ich gerne lauwarme Wadenwickel. Wadenwickel sind ein altes Hausmittel um Fieber zu senken. Sie sind leicht anzuwenden und die benötigten Utensilien sind in jedem Haushalt vorhanden. Außerdem haben sie im Gegensatz zu fiebersenkenden Medikamenten keine Nebenwirkungen. Wenn allerdings das Kind/der Kranke trotz Fieber kalte Füße hat, oder friert dürfen keine Wadenwickel gemacht werden! Weil ich aber gerade wenn es den Kindern nicht gut geht großen Wert darauf lege dass die Dinge die sie umgeben und pflegen schön und wohlig sind entstanden diese Fieberäppchen. Die verstrickte Baumwolle ist sehr saugfähig und kann die Feuchtigkeit gut halten. Um die feuchten Läppchen herum, wie das bei nassen Wickeln so üblich ist, kommt ein trockenes Handtuch. Wie nun das passende Handtuch aussieht zeig ich ein anderes mal.
Sophia Wagner am 09. November 2011 in Art zu leben


Dieses große Leinensandsäckchen ist mit meiner Lieblingsaffirmation bestickt. Bei der Größe suchte ich ein Füllmaterial welches Gewicht hat, jedoch nicht erdrückt. So wählte ich Chinchillasand. Durch seine poröse, abgerundete Struktur ist er leichter als andere Sandarten. Hintergrund zu diesem Kissen ist die Erforschung von Grenzen. Wo höre ich auf? Wo spüre ich meine äußere und inner Grenze? Was weiß ich über meine Grenzen und die der Anderen? Es gibt viele Menschen für die sich diese Frage nicht so oft stellt denn sie haben kein Problem mit ihren eigenen Grenzen. Sie wissen genau wo sie ist, können diese gut vertreten. Aber es gibt auch viele Menschen für die das keine Selbstverständlichkeit ist. Wo genau liegen denn die Grenzen der Menschen die uns umgeben. Haben wir es leicht diese zu respektieren? Wann und wie nehmen wir sie wahr? Was passiert mit uns wenn wir an eine Grenze stoßen, die eigene oder die der anderen? Was wenn an unseren Grenzen gerüttet wird?
Sich mit Grenzen zu beschäftigen ist ein aufregendes Unterfangen. Zur Eigenforschung hilft das Kissen in der Körpermitte auf dem Solarplexus. Es lenkt unsere Wahrnehmung und lässt die physische Grenze genau spüren.
Zwei von vier Filzkurstagen haben wir schon erlebt. Meine Schülerin ist sehr gewissenhaft und arbeitet sauber. Das macht Freude!
Sophia Wagner am 08. November 2011 in Seelenpflege




Zunehmend werden die Tage nun wässriger. Nebel begleitet uns regelmäßig morgens auf dem Schulweg. Der Dorfweiher hüllt sich in einen weißen Schleier. Moosig werden Baum und Stein im Schatten. Für die Schulklasse habe ich dieses Element, welches dem Herbst zugeordnet ist, ausgesucht um den Jahreszeitentisch zu gestalten. Lange schon hatte ich dafür den Nixenschwanz gefilzt. Endlich kommt er zum Einsatz. Wasserpflanzen, Steine und Wassergras warten nun auf unsere Kinder am Montag. Meine Woche beginnt mit einem Filzkurs. Aber davon ein andermal mehr.
Sophia Wagner am 05. November 2011 in Art zu leben


Kennt Ihr die Geschichte (auf Seite 4 ist sie zu finden) von Hänschen Apfelkern? Als meine Tochter 3 war hat sie jeden Nachmittag einen Apfel und Reiswaffeln mit Honig gevespert. Die Apfelkerne haben wir in ein kleines Säckchen gelegt so wie es das Hänschen getan hat. Mit der Zeit wurden es recht viele. Das ist lange her und das Säckchen ging verloren. Nun lese ich die Geschichte auch meinem Bübchen vor und beide Kinder sammeln nun wieder fleißig ihre Apfelkernchen. Für sie entstand dieses Beutelchen. Vorne mit den Apfelhans und hinten mit dem Sprüchlein drauf.
Die Hänschenvorlage hat Lieblingstante digitalisiert und wie immer freu ich mich sehr über diese Zusammenarbeit. Bei www.Stickdateien-Shop.de könnt ihr die Stickdatei kaufen.
Sophia Wagner am 03. November 2011 in Art zu leben

gehts hier um Seifen und das Pflegen von Mensch und Raum.
Sophia Wagner am 01. November 2011 in Art zu leben