Monatsarchiv für Mai 2012

Der Traum vom Fliegen. Flieger selber bauen

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Jona arbeitet gerne in seinem Zimmer. Dabei kommen oft ganz überaschende Dinge zu Tage. Nun bin ich Besitzerin einer eigenen Flugmaschine. Ein Geschenk von meinem Sohn. Das hört sich gut an… Und so hat er es gemacht. Eine “altmodische” Wäscheklammer und eine “halbmoderne” Wäscheklammer aus Holz. Ein bisschen Kleber, Papier, Schere. Und schon entsteht ein tolles Spielzeug. Und am Ende ist mir das was in Jona vorgeht doch das größte Geschenk!

Sophia Wagner am 29. Mai 2012 in Art zu leben

Feedback Filzkurs

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Für alle die die gerne wissen wollen was sie in einem Filzkurs bei mir erwartet stell ich hier die Rückmeldungen meiner Kursteilnehmerinnen ein. Vielen Dank für die wertschätzenden Worte liebe Filzfrauen! Der nächste Filzkurs, ein Tageskurs,  findet am 04. August August statt. Nicht zu lange zögern, die ersten Anmeldungen liegen bereits vor.

Liebe Sophia
Ich freue mich riesig an meinen wunderbaren Filzhausschuhen. Ich trage sie, mit der Erinnerung an zweieinhalb Tage, die ich sehr genossen habe. Mit Euch drei habe ich mich so richtig wohl gefühlt.
Du hast es verstanden, uns liebevoll in Deine Filzwelt einzuführen – in Deine Art zu leben – nochmals vielen herzlichen Dank für alles.
Mit ganz lieben Grüssen L.

Dear Sophia,
This is my second workshop with you.
Its morning and I get onto my bicycle and race down the street to your home.
Four women sit around a table: Sophia and three women that came specially to learn the craft of felting.
Hot tea is poured to four glasses and a tasty cake awaits us on a table decorated with spring flowers and a candle.
Our journey begins.
After receiving an explanation on the different types of wool we dive into the ancient and mysterious realm of felting.
It’s wonderful to be surrounded with the basic threads of wool and receive their warmth and tenderness.
The hours and days passed so fast.
I am thankful for the chance I had to learn from you dear Sophia, full of wisdom as your name.
I am thankful to you wonderful women for the present you gave me of experiencing the power of four women working together.
The beauty, the goodness, the wisdom; that each one of you brought will follow me for a long time.
On my bicycle ride home, the feeling of the wool still surrounding me I can’t wait already for the next workshop.
This was a wonderful weekend for me.
Its evening and I slip into my new slippers made of felt.
Thank you
Sharona

Dear Sophia,
This is my second workshop with you.
Its morning and I get onto my bicycle and race down the street to your home.
Four women sit around a table: Sophia and three women that came specially to learn the craft of felting.
Hot tea is poured to four glasses and a tasty cake awaits us on a table decorated with spring flowers and a candle.
Our journey begins.
After receiving an explanation on the different types of wool we dive into the ancient and mysterious realm of felting.
It’s wonderful to be surrounded with the basic threads of wool and receive their warmth and tenderness.
The hours and days passed so fast.
I am thankful for the chance I had to learn from you dear Sophia, full of wisdom as your name.
I am thankful to you wonderful women for the present you gave me of experiencing the power of four women working together.
The beauty, the goodness, the wisdom; that each one of you brought will follow me for a long time.
On my bicycle ride home, the feeling of the wool still surrounding me I can’t wait already for the next workshop.
This was a wonderful weekend for me.
Its evening and I slip into my new slippers made of felt.

Thank you
S.

Herzlichen Dank für Deine inspirierende und geduldige Einführung in die Welt des Filzens. Wie schnell diese wunderbare Zeit vergangen ist! Die Energie, die ich aus diesem Wochenende mitnehmen durfte hält an, die Bilder sind präsent. Mit einem stillen Lächeln denke ich an unsere so schnell vertraute und kraftvolle Runde, dankbar für diese besondere Erfahrung. Voller Ideen mache ich mich nun endlich auf den Weg und erprobe das Gelernte…

Liebe Grüße,
A.

Hier gehts zur Anmeldung.

Sophia Wagner am 28. Mai 2012 in Intensiv-Filzkurse 2012

Zupf-zupf, es putzt der Wurzelzweg

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Zupf-zupf, es putzt der Wurzelzwerg die kleinen Würzelchen im Berg. Zupf.zupf zupf-zupf! Und aus der Erdenkrume wächst eine kleine Blume, die öffnet sich im Sonnenschein: ohhh! und duftet gar so wunderfein. Haha-haa-tschi! Dankeschön! Blümelein.
Wieder ist ein Kissen entstanden. An diesem hängt nun ein kleiner Maulwurf und eine Sonne dran. Die kleiner Gärtner Stickdatei bekommt ihr im Stickdateien-Shop. Dort wird es auch bald eine Maulwurf-Stickdatei geben.

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Es gibt den glücklichen Maulwurf  schon lange bei uns Zuhause, war bisher aber noch nicht in unserem Shop und erstaunlicherweise hatten wir ihn auch noch nie gezeigt. Einfach vergessen. Diese kleinen Gesellen liebe ich schon seit meiner Kindheit. Während meines Studiums entstand rund um das pelzige Tier ein Bilderbuch. Der tanzende kleine Kerl ist aus besagtem Bilderbuch.
Das Sprüchlein kommt wieder aus Söhnchens Kindergarten. Vor Jahren zupfte er an seinen kleinen Fingerlein im Handgestenspiel. Die Finger schauen nach unten zum Boden, Würdzelchen eben, und werden mit der anderen hand bezupft. Es war so Herz erwärmend für mich ihn dabei zu sehen!  Diese Bilder ruhen tief in mir. Und damit wie uns alle erinnern können, die Erinnerung doch nicht in den Tiefen der Gedanken abtaucht und dort schläft,  gibt es nun ein “Erinnerungskissen”.

Sophia Wagner am 26. Mai 2012 in Gesticktes, Stickdateien

Engelkind Stickdatei und mein ganz persönliches

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Christine hat das Engelmädchen mit dem kleinen Vögelchen heute auf unserem Stickdateien-Blog gezeigt. Die Stickdatei gibt es auch zeitnah im Stickdateien-Shop. Also muss auch ich ran und hier sind meine Versionen. Tja, das mit einem angedachten Päuschen ist nicht so leicht umzusetzen.

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Heute vor sechs Jahren lag ich gerade in den letzten Enbindungszügen. Unser Bübchen kam zur Welt. Als er noch ganz klein war waren die Erinnerungen an die Stunden der Entbindung noch ganz hellwach. An die Intensität erinnere ich mich immer noch sehr, doch zunehmend wird dieser Tag doch ganz alleine zu Jonas Tag. In den ersten Lebensjahren war es ein bisschen unser beider Tag. Durch das lange Stillen und die innige Nähe, die “kürzere Leine” ist Mutter und Kind doch noch sehr aneinander gebunden, miteinander verbunden, ganz nah auch durch die physische Nähe. Der zeitliche Abstand, das Abstillen, das Loslassen in kleinen Schritten, der stetig sich erweiternde Bewegungsradius von Jona der zum größer werden gehört bringt es mit sich dass dieser Tag nun ganz Jonas Tag ist. Ich sitze nun wo der kleine große Bube im Kindergarten ist zuhause und erinnere mich ein bisschen für mich alleine, spüre hin wie es war und freue mich dass ich dieses Kind bekommen habe, miterleben kann wie er sich entwickelt, uns bereichert.

Sophia Wagner am 23. Mai 2012 in Art zu leben, Gesticktes, Stickdateien

Intensiv-Filzkurs. Filzschuhe selber machen

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Montagmorgen. 9:10h. In den letzten Tagen war ich um diese Uhrzeit schon in Gesellschaft von drei wunderbaren Frauen. Hinter uns liegt eine intensive Zeit.
Vor dem Kurs backte ich ein Brot, Kuchen, kochte damit wir Mittagessen haben können, pflückte Blumen. Wolle, Seife Wasser. Alles stand bereit und war fein hergerichtet als die Frauen am Freitagnachmittag bei mir eintrafen.
Ein echter kleiner Kulturaustausch; Schweiz, Israel, Bayern. Wieder war es gut dass eine von uns prima Englisch sprechen konnte. Gerade die Zwischentöne sind so schwer zu beschrieben wenn der Wortschatz nicht umfangreich genug ist. Es fällt mir schwer die Stimmung dieser gemeinsamen Zeit in Worte zu fassen. Ich denke ich versuch es mit einzelnen Worten. Frauenkraft, Zartheit, Kraft, Verständigung, Verbundenheit, Miteinander, Freude, Lachen… Diese gemeinsame Zeit ist jedes mal ein Geschenk für mich und ich bin so glücklich dass ich so interessante Frauen kennen lernen darf. Es ist eine andere Art sich kennen zu lernen wenn man gemeinsam arbeitet. Zu erleben wie die Frauen an ein Thema heran gehen, es bearbeiten und für sich umsetzen. Wie vorsichtig und behutsam die Berührungen auf dem Filz sind, wie ausdauernd gearbeitet wird. Fast immer ist es notwendig die Frauen an einem bestimmten Punkt zum entschlossenen und weniger zarten Zugreifen zu ermutigen, den Moment zu finden wo aus dem zarten Angehen ein entschlossenes Fordern wird. Die Balance aus Zartheit und Wagemut im Filz und für sich zu finden. So konzentriert arbeitend, im Austausch, in gegenseitiger Rücksichtnahme, einander wahrnehmend, offen und interessiert. Jede Frau in ihrer eigenen Art und Schönheit. Einzigartig!
Während die einzelnen Latexschichten auf der Schuhsohle trocknete probierten wir noch eine andere Technik des Filzens. Dabei entstanden noch ein paar Rosen.

Heute vermiss ich diese Runde, bin noch ganz im Geschehen der letzte Tage. Es hallen in mir noch die Stimmen, die Stimmung und ich bin sehr dankbar für all das. Vielen Dank, Ihr lieb gewonnenen Frauen da draußen, für diese außergewöhnlichen Tage!

Der nächste Kurs findet im August statt. Wer macht sich mit auf die Reise?

Sophia Wagner am 21. Mai 2012 in Intensiv-Filzkurse 2012

Federballjunge. Kuschekissen

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Der Stoff des Kissenrückens ist ein Stück Herrenhemd und hat nun eine neue Aufgabe bekommen. Wer erkennt sein Hemd wieder? Bitte melden…
Die wunderschöne neue Stickdatei erfreut mich sehr. Vielen Dank an Christine die meine Zeichnungen immer so schön digitalisiert und stickbar macht. Bekommen könnt Ihr die Stickdatei hoffentlich am Wochenende in unserem Stickdateien-Shop. Ich wünsch Euch ein schönes, vielleicht langes, Wochenende!
Ab Freitag findet mein Hauschuh-Filzkurs statt. Gerade fange ich an alles dafür vorzubereiten. Das Wetter soll schöner werden, wie gut. Vielleicht können wir doch auch draußen  arbeiten? Jetzt wo es nach Frühling duftet und tönt wäre das schon fein. Ich freu mich sehr und tauche nun wieder ab.
Der nächste Kurs, dann nur ein Tag, findet im August statt. Hier geht es zu den genauen Kursterminen. Das Thema im August wir wahrscheinlich “Seelennester” sein. Schalen, Nestern Gefäße und Höhlen. Alles wo sich etwas hineinkuscheln und behüten lässt.
Vielleicht wird es noch zusätzlich einen Wochenendkurs im Herbst rund um das Thema “Lichthüllen” geben. Vorbereitend auf die dunklen Monate wird an einem solchen Wochenende ein “Wohlfühllicht” entstehen.

Sophia Wagner am 16. Mai 2012 in Gesticktes, Stickdateien

Tennisballjunge. Kissen zum kuscheln

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Doch schnell ein paar Bilder. Christine war fleißig auf unserem Stickdateien-Blog. Das hier ist der Freud vom Seifenblasenjungen. Unser Tennisbube. Ihn bekommt Ihr wahrscheinlich am Wochenende im Stickdateien-Shop.
Der Kissenrückenstoff ist aus einem alten Herrenhemd gemacht, ebenso das Hemdchen des kleinen Jungen. Ich finde diese Art von Recycling sehr fein! Ich bin gespannt welcher Ehemann sein Hemd wieder erkennt… vielen Dank an den werten Spender!

Sophia Wagner am 16. Mai 2012 in Gesticktes, Stickdateien

Regenwürmchentürmchen

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Tausend fleiß’ge Regenwürmchen
bauen im Garten Krümmeltürmchen.
Regenwürmchen haben Kraft
Türmchen werden hoch geschafft.
Fleißig zieh’n sie durch die Erde
dass der Boden locker werde.
Sonne ist ihr größter Schrecken
vor ihr muss man sich verstecken.
Aber fällt der Regen nieder
kommen sie geschwinde wieder.
Nur wenn’s nass ist, bau’n sie Türmchen-
Tausend Regenwürmchentürmchen!

Tausend fleiß’ge Regenwürmchen bauen im Garten Krümmeltürmchen. Regenwürmchen haben Kraft Türmchen werden hoch geschafft. Fleißig zieh’n sie durch die Erde dass der Boden locker werde. Sonne ist ihr größter Schrecken vor ihr muss man sich verstecken. Aber fällt der Regen nieder kommen sie geschwinde wieder. Nur wenn’s nass ist, bau’n sie Türmchen- Tausend Regenwürmchentürmchen!

Mein Söhnchen hat vor langer Zeit mit diesem Sprüchlein ein Fingerspiel im Kindergarten gelernt. Damit wir uns stets an diese lieben Zeilen erinnern habe ich uns ein Regenwürmchentürmchen-Kissen gestickt und genäht. Eine Sonne ist mit goldenen und gelbem Garn bestickt, mit Wolle gefüllt und beweglich am Kissenrand befestigt. Der Stoff des Sonnenrades ist an den Rändern weit ausgefranzt- kitzelige Sonnenstrahlen für kleine Kindernasen. Ein glitzernder Regentropfen hängt ebenfalls an dem mit Dinkel gefüllten Kissenrand.
Den kleine Gärtner gibt es hier als Stickdatei.

Ich werde hier nun ein kleines Päuschen machen.  Täglich liegen mehr Dinge an als ich schaffen kann. So versuche ich jetzt ” Zeit einzusammeln”. Ich hätte so viel zu zeigen und zu erzählen! Doch schöne Fotos machen, Texte schreiben alles macht mir Spaß aber braucht seine Zeit, die ich momentan einfach anders einsetzen muss. Der letzte Monat fehlte mir an Arbeitszeit fast komplett. Meine Kinder waren ja so sehr krank. Wage erinnere ich mich daran wie ich vor nicht all zu langen Jahren selber für zwei Jahre schwer krank war und muss mich gelegentlich an der Nase packen, das Tempo drosseln. Entschleunigen. Damit es ja nicht mehr so weit kommt wie damals. Gerade bei Dingen die einem Spaß machen bemerkt man erst sehr spät dass auch die Summe aus all dem Schönen anstrengend sein kann und später, wenn keine Regenerationszeiten vorhanden sind,  sogar ungesund werden. Die Grenze im Leben ist immer das Zuviel. Und so bemüh ich mich jetzt nun ein gesundes Maß zu finden, gelegentlich mal Zeit zum gar nichts tun zu haben . Oh Gott… nein, nein! Das gesetzte Ziel sollte erreichbar bleiben. So peile ich fürs erste an meine Dinge wieder mit mehr Zeit und Ruhe tun zu können. Ein Frühstück vor 14h zu haben und Abends früher ins Bett zu kommen. Bis bald!

Sophia Wagner am 11. Mai 2012 in Gesticktes, Stickdateien

Artikel über Art-zu-Leben.de in der LiebesLand Heft 3/2012

Hier findet ihr den Artikel von Anja Burkhard „Kissen zum Küssen“.
Erschienen in der LiebesLand 2012 Heft 3/2012.

Um den Artikel zu lesen einfach auf das Bild klicken.

Artikel LiebesLand Sophia Wagner art-zu-leben

Sophia Wagner am 09. Mai 2012 in Veröffentlichungen

Wer durch mein Schlüsselloch kuckt

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sieht das hier auf meinem Tisch liegen. Es macht mir viel Vergnügen und ich kann es kaum erwarten bis es ganz fertig ist!
Trubelig geht es bei mir weiter und mein Mädchen scheint schon wieder Krank zu werden. Unglaublich, die Arme!
In den letzten Wochen ist, durch die anhaltenden Krankengeschichten, viel liegen geblieben. Die Freiheit das  Haus zu verlassen nutze ich (noch) um endlich ein paar Dinge zu erleben die Zuhause nicht möglich sind. Ich freu mich über diese kleine Freiheit, es ist so wunderbar Grün das draußen geworden! (Und wer weiß ob ich nicht gleich schon wieder krankes Hühnchen hüte?)
Ansonsten kann ich sagen dass ich redlich erschöpft bin und mit den vielen Aufgaben die alle gleichzeitig anliegen einigermaßen gefordert bin. Ungeplante Herausforderungen gab es zu bewältigen. Neuland will nun erkundet und erobert werden. Und wer Gewohntes über Bord wirf, sich erneuert, der kann sich dabei schon mal einige Schrammen und blaue Flecken holen. Egal! Selten ist der Schaden größer als der Nutzen!

Das hier macht mir

Sophia Wagner am 09. Mai 2012 in Stickdateien

Froschkönig Märchenkette

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“Königstochter, jüngste,
mach mir auf,
weiß du nicht was gestern
du zu mir gesagt
bei dem kühlen Brunnenwasser?
Königstochter, jüngste,
mach mir auf.“

“Königstochter, jüngste, mach mir auf, weiß du nicht was gestern du zu mir gesagt bei dem kühlen Brunnenwasser? Königstochter, jüngste, mach mir auf.“
Auch meine ” Froschkönig-Märchenkette” macht sich in linnenem Kleid auf den Weg hinaus in die Welt.

Sophia Wagner am 07. Mai 2012 in Filzschmuck

Dornröschen Märchenkette

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“In den alten Zeiten, wo das Wünschen noch geholfen hat, lebte Dornröschen…”
Die stimmungsvolle Märcheneinleitung ziert den aus altem Leinen genähten Schutzbeutel für die Dornröschen-Märchenkette. So wohl gekleidet entlasse ich sie nun in die Welt. Möge sie die Geschichte auch ohne Worte erzählen.
An einer solchen Kette arbeite ich etwa eine Woche; die Wolle wird farblich so kardiert wie ich es mir für das gewählte Thema wünsche. Anschließend werden die Filzkugeln fest und stabil nass gefilzt, die Rosen gefertigt. Jede Perle wird einzeln gestaltet und aufwändig per Hand bestickt bis sie am Ende zu einer Kette aufgezogen wird. Ein Leinenkleid bekommt eine Märchenkette auch von mir. Auch der Beutel wird noch gestaltet und sorgfältig bestickt; dieser schmückt, schützt und kann, mit ein paar Lavendelblüten und ätherischem Lavendelöl, dafür sorgen dass die Motten sich nicht an der Kette zu schaffen machen.
Schöne Sachen gibt es auch auf unserem Stickdateien-Blog zu sehen.

Sophia Wagner am 04. Mai 2012 in Filzschmuck

Salz auf meiner Haut. Badebeutel

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In Zeiten wo das Nervensysthem  stark gefordert ist und überreizt kann ein Salzbad helfen. Dafür habe ich diesen Badebeutel aus Frottee und altem Leinen genäht und bestickt. Unbehandeltes, natürliches Salz kommt nun in den Badebeutel. Für ein Vollbad sollte 1kg Salz verwendet werden. Mir selber sind solche konzentrierten Bäder zu anstrengend. Ich reduziere die Menge des Salzes deutlich. Der Wert ist ein Durschschnittswert und muss, wie immer, auf die eigenen Bedürfnisse angepasst und erspürt werden. Ungeöffnet kommt dieser nun in die Badewanne. Soviel warmes Wasser zugeben bis der Beutel knapp bedeckt ist. Nach etwa einer halben Stunde hat sich das Salz aufgelöst. Erst danach wir die Wanne weiter mit Badewasser befüllt. Bitte keine chemischen Badezusätze hinzugeben! Die Badetemperatur sollte bei 37 Grad liegen. Das ist wichtig damit der Körper keine Energie für einen Temperaturausgleich aufwenden muss. Durch die Temperatur und die Salzkonzentration des Wassers kommen wir beim Baden in einen Zustand, der sich mit der vorgeburtlichen Phase eines Embryos im Fruchtwasser vergleichen lässt. Der Übergang von Körper und Wasser wird fließend. Solche Bäder können eine postive Wirkung auf ein überlastetes Nervensysthem haben und tun der Seele gut.  Die Badezeit beträgt 15-20 Minuten. Die Haut anschließend gründlich abduschen und nur abtupfen. Für warme Kleidung und Nachruhzeit sorgen. Begleitend sollte viel getrunken werden.  Das Baden entzieht dem Körper Wasser. Dieses muss ihm nachgereicht werden. Außerdem entgiftet der Körper leichter wenn er alles “rausspülen” kann.  Das Trinken kann als “innere Dusche” betrachtet werden. Dieses Bild hilft uns allen vielleicht, die wir wenig Durst verspüren, trotzdem ausreichend viel am Tag zu trinken. Solche Bäder sind auch für den Kreislauf anstrengend. Wer unter Herz-Kreislauf-Schwächen leidet sollte sein Salzbadvorhaben  mit seinem Arzt besprechen. Immer ist es sinnvoll wenn sich eine zweite Person in der Nähe aufhält. Zudem sollten solche medizinischen Bäder keinesfalls täglich angewendet werden!
Hat der Badebeutel seinen Dienst erfüllt kann er zu einem wohligen Waschlappen umfunktioniert werden. Dafür wird der Hotelverschluß auf die andere Seite gewendet und schon kann Frau und Mann ihn sich auf das Gesicht legen, sich sanft die Haut massieren. Der Beutel kann gewaschen werden und findet dann erneuten Einsatz als Badebeutel beim nächsten Solebad.

Gelegentlich sind aber auch Salz-Auflagen angenehm. Sie helfen überall da wo Wärme gut tut wie z. B. Muskelverspannungen. Dafür kann dieser Leinenbeutel mit Salz kurz im Backofen bei 50-60 Grad erwärmt werden und für 20 Minuten auf die schmerzhafte Stelle gelegt werden. KEINESFALLS sollte ein Salzbeutel in der Mikrowelle erhitzt werden!

Ein Körperpeeling mit einer Salz- Öl-Mischung ist eine gute Möglichkeit zum entgiften. Wer so eine Mischung selbst herstellen möchte sollte auf hochwertige Zutaten achten! Dafür werden 50 Gramm Salz und 45 Gramm feinstes Öl  (z.B. Maccadamiaöl, Hagebuttenkernöl, Mandelöl oder natürlich Olivenöl. Bitte auf Unverträglichkeiten achten) gemischt. Wer mag kann diese Mischung natürlich dezent z.B. mit Melisse, Rose oder Lavendelöl beduften. Nach dem Einreiben (die Mischung zwischedurch immer wieder aufrühren) sollte sich in ein großes Leinentuch, oder Badetuch, gehüllt werden und eine warme Decke darüber gebreitet werden. Das Peeling sollte für mindestens eine halbe Stunde einwirken können. Eine ruhige Atmosphäre und Zeit unterstützen den Prozess natürlich sehr! In dieser “Verpackung” entsteht eine angenehme Wärme, da die Zellen ihre Arbeit beginnen. Anschließend wird das Salz mit lauwarmen Wasser abgespült und die Haut nur abgetupft, anstatt zu reiben.

Ähnliches geschieht bei der Verwendung eines Salzhemdes. Dafür wird ein sauberes Baumwollhemd in einer etwa dreiprozentigen Sole (das sind etwa 30 Gramm Salz auf einem Liter Wasser) getaucht und feucht angezogen. Eingewickelt und warm zugedeckt sollte sich zum Ruhen ins Bett gelegt werden. Nach etwa einer halben Stunde beginnt der Körper zu schwitzen Nach ca. 60 Minuten wird das Salz abgeduscht und die Haut vorsichtig trocken getupft. Natürlich muss eine Behandlung unterbrochen werden wenn Unwohlsein aufkommt. Bitte immer achtsam mit sich sein! Unterstützend sollte Tee, z. B. Lindenblütentee, oder heißes Wasser getrunken werden.

Salzsocken helfen bei chronisch kalten Füßen. Dafür werden Baumwollsocken in eine drei bis fünf prozentige Salzlösung getaucht (das sind etwa 30-40 Gramm auf einen Liter Wasser). Die Socken werden gut ausgewunden, angezogen und mit einem trockenen Handtuch und Decken umwickelt. Nach der Behandlung werden die Füße abgespült und mit warmen Socken bedacht. Mindestens eine Stunde nachruhen!

Sophia Wagner am 02. Mai 2012 in Art zu leben, Seelenpflege